Können Citizen Science Projekte ein nachhaltigeres Verhalten Teilnehmender bewirken?

Eva Hütter

Ich beschäftige mich mit dem Thema Wissenstransfer in Citizen Science Projekten. Bei BeeRadar untersuche ich wie nachhaltig Wissenschaft bei BeeRadar kommuniziert wird. Seit den Anfängen meines Agrarökologiestudiums beschäftige ich mich mit Wildbienen und Biodiversitätsforschung. Ich führe Befragungen durch, was Teilnehmende bei BeeRadar über Bestäuber, invasive Arten und Artenvielfalt lernen können und inwiefern das erlangte Wissen, ihr Handeln und Denkweise über das Projekt hinaus beeinflussen. 

Unser Ziel von Beeradar ist es, die Gesellschaft auf die regionale Flora und Fauna aufmerksam zu machen. Diese Erfahrungen führen zu einem stärkeren Bezug zur Natur vor der Haustüre. Durch Naturerlebnisse und Informationen zum Artenschutz, erhoffen wir uns, gemeinsam aktiv gegen die Biodiversitätskrise vorgehen zu können. Mit BeeRadar leisten wir alle einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz.

In meiner Masterarbeit erforsche ich, ob die oben genannten Ziele von uns umgesetzt werden. Für meine Abschlussarbeit entwickelte ich zwei Fragebögen:

Der Kontrollfragebogen ging ich an Studierende der Lebenswissenschaften und an zufällig ausgewählte Menschen in der Bevölkerung. Diese Umfrage habe ich erfolgreich abgeschlossen mit knapp 300 ausgefüllten Fragebögen.

Der zweite Fragebogen richtet sich nun an alle Teilnehmenden von BeeRadar. Hierfür möchte ich euch bitten, euch ca. 10 Minuten Zeit zu nehmen für meinen Fragebogen. Wir brauchen mindestens 100 Teilnehmende. Da wir jedoch noch ein kleines Projekt sind mit wenigen Teilnehmenden, zählt jeder ausgefüllte Fragebogen. 

Hier geht es zum Fragebogen: https://survey.boku.ac.at/777878?lang=de

English version of our survey: https://survey.boku.ac.at/777878?lang=en

44

Bisher ausgefüllte Fragebögen

100

Benötigte Anzahl an Fragebögen


Untersuchungen zum Pollensammelverhalten der Asiatischen Mörtelbiene mit Metabarcoding Techniken

Sonja Mader 2021

Im Zuge der Masterarbeit untersuche ich Pollen-Proben, um herauszufinden welche Blütenpflanzen die Asiatische Mörtelbiene bevorzugt besucht. Dadurch erhalten wir genaueren Einblick in ihr Bestäubungsnetzwerk. Um die Pflanzen zu identifizieren, wurden Pollen von Weibchen und Nestern entnommen. Die Pollen-DNA untersuche ich anschließend im Labor. Mit sogenannten „Sequenzierungsmethoden“ entschlüssle ich den DNA-Code. Mit dieser Methode kann ich nachvollziehen, auf welchen Pflanzen die Biene die entsprechenden Pollenkörner gesammelt hat.

Welches Invasionspotential hat die Asiatische Mörtelbiene?

Frances Wyatt 2021

Im Rahmen meiner Masterarbeit unterstütze ich das Citizen Science Projekt dabei, neue Daten über die Asiatische Mörtelbiene zu generieren. Wir ergänzen den den europäischen Datensatz auch dieses Jahr mit verifizierten Rückmeldungen der Citizen Scientists. Mein Ziel ist es, Modelle zu berechnen um Rückschlüsse ziehen zu können, wie schnell sich die Asiatische Mörtelbiene ausbreitet. Diese Erkenntnisse helfen uns mehr über das Invasionspotential herauszufinden.

Können Citizen Science Projekte ein nachhaltigeres Verhalten Teilnehmender bewirken?

Eva Hütter 2021

Morphometrie von Flügeln der Asiatischen Mörtelbiene

Marion Komarek BSc.

Ich untersuche im Rahmen meiner Bachelorarbeit die Morphologie der Tiere, indem ich die Flügel der Asiatischen Mörtelbiene abmesse. Für diesen Zweck fertige Präparate an, welche ich unter einem Keyence Mikroskop fotografiere, Landmarks definiere und mit Programmen zur Bildanalyse berechne. Das von mir erstellte Arbeitsprotokoll hat das Ziel, wissenschaftliche Studien zur Morphometrie der invasiven Art durchführen zu können.

Die Arbeit wurde erfolgreich abgeschlossen im Jahr 2021.


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